Wärmepumpe
Der Einsatz von Wärmepumpen zum Heizen von Einfamilienhäusern, hat erst in den letzten Jahren zugenommen. Die Wärmepumpe in Form eines Kühlschranks, kennen wir allerdings alle schon seit sehr langer Zeit.
Obwohl die Wärmepumpe eine sehr effektive Art der Wärmeerzeugung bietet, steht sie immer noch hinter anderen Techniken. Gründe dafür sind wahrscheinlich die etwas höheren Anschaffungskosten und der Installationsaufwand.
Kosten
Die Installation einer Wärmepumpe kostet etwas mehr im Vergleich zu Gas-, Öl- oder Solaranlagen. Hauptsächlich liegt das an dem Aufwand für die Erdwärmesonden. Im Vergleich amortisiert sich die Wärmepumpe allerdings schon nach relativ kurzer Zeit.
Neben der Ersparnis bei der Primär Energie (Strom), entfallen auch Kosten für z.B. Schornsteinfeger.
Installationsaufwand
In unserem Blockhaus haben wir 2008 eine neue Heizungsanlage installiert. Idee war dabei, auf eine regenerative Energie umzustellen. Das Thema Solar stand dabei im Vordergrund, da der Aufwand für eine Erdwärmepumpe zu groß erschien. Wir haben uns trotzdem ein Angebot machen lassen und sind sehr schnell zu dem Entschluss gekommen, auf Erdwärme um zurüsten.
Der Aufwand und Schaden durch die Bohrung der Erdwärmesonden, besonders in unserem Fall des fertig angelegten Grundstücks, ist natürlich vorhanden. Insgesamt war der Schaden sehr viel geringer als befürchtet.
Bei einem neuen Bauvorhaben entfällt diese Sorge komplett, da sowieso Erdarbeiten stattfinden. Die Installation der Pumpe selber, ist genau so unspektakulär, wie die einer Gastherme.
Neben der Nutzung einer Wärmepumpe für Erdwärme gibt es auch noch die Variante der Luftwärmepumpe. Die Luftwärmepumpe nutzt dabei Wärme aus der Außenluft. Der Installationsaufwand ist bei dieser Art der Wärmepumpe sehr viele geringer, da Bohrungen für die Wärmesonden entfallen. Der Wirkungsgrad ist allerdings auch schlechter und die Abhängigkeit von der Witterung größer.
Die Kombination einer Wärmepumpe mit einer Lüftungsanlage und Wärmerückgewinnung, kann die Energiebilanz noch einmal erheblich verbessern.





